Wilde Kinder des Internets!
Ich habe das gefühl, dass ich hier missverstanden werde. ich habe das gefühl, dass falsche eindrücke entstehen. aus diesem grund mache ich mal eine ausnahme, und gebe euch einmaligen einblick in meine gedanken bezüglich diesem blog. die typischen aussagen, die zu dem blog oder mir gemacht werden/wurden, sind in kursiv, meine meinung dazu normal dargestellt.
a. ich sollte mehr malen und weniger bilder von mir selbst machen. ich weiß. aber photoshop ist omnipräsent. sehe ich irgendwo ein schönes bild von einem schönen menschen, verspüre ich den inneren drang, ebenfalls solche bilder zu machen- oder es zumindest zu versuchen. dummerweise habe ich um 2 uhr morgens meistens kein model zu hand. mit models zu arbeiten ist ohnehin sehr schwierig, denn ich habe dann genaue vorstellungen, von ausdruck, gestik, pipapo, denen die meisten oft nicht so richtig entsprechen können. also muss meine fratze dann eben herhalten. wenns nichts geworden ist, kann ich dann wenigstens nur mir selbst die schuld geben.
b. kann ich auch mal fröhliche bilder machen? ja. aber das wär ja langweilig.
c. Sich selber Texte auszudenken ist ja auch nicht wirklich möglich. stimmt. ich kann nicht schreiben, zumindest keine gedichte. mir fällt es schwer, gefühle und gedanken auf poetische weise niederzuschreiben, ich komm mir unheimlich bescheuert vor. das mach ich dann lieber doch mit bildern, in denen ich die stimmungen, die mir bestimmte texte oder aussagen verleihen, ausdrücken kann. gerade lieder verleiten mich oft dazu. beim betrachten des bildes ist es dann manchmal hilfreich, sich das lied dabei anzuhören, um mich oder meine intension zu diesem bild überhaupt zu kapieren. aus diesem grund ist immer der link zum lied dabei. geht hier alles mit rechten dingen zu.
d. hipsterhipsterhipsterhipster,ichverdammterhipster. dazu kann ich nicht so wirklich stellung nehmen, klingt für mich nach modeerscheinung, alles mit der marke hipster zu versehen. mir ists egal, ob mich jemand so sieht. früher rief man mir noch "emo" hinterher, dann bin ich heute eben ein indiecindyhipstergirl, morgen kommt ne neue jugendkultur. ich bin schon gespannt.
e. und ja, natürlich muss ich unter allen umständen individuell sein und gegen den strom schwimmen und damit voll aus der masse rausstechen und blablablo. ich hab ja sonst keine anderen sorgen. ich mache mir quasi non-stop gedanken darüber, wie ich es schaffe, dass dieser blog was GANZ anderes ist und wie ich mich am besten selbst inszeniere, damit ich möglichst cool und indie rüberkomme. zigaretten und melancholische blicke, gespickt mit einem herzzerreißenden indiehit (natürlich von unbekanntem interpret, ist doch klar) hilft mir auf jeden fall total, nicht eine unter vielen zu sein. ja. total. mhm.
f. künstlerischer anspruch am arsch, ich will mich doch nur präsentieren, diese seiten sind eine huldigung an mich selbst, ich finde mich selber so toll, dass ich die ganze zeit selbstporträts mache.
es wird ja sowieso jeder schon als eitel bezeichnet, nur weil man darauf achtet, wie man morgens das haus verlässt und dass einem kein popel aus der nase hängt. wenn ich solche lahmen und vorhersehbaren anschuldigungen höre, kann ich auch nicht mehr ernsthaft kontern.
also ja, ich liebe mich selbst. das hat den klaren vorteil, dass ich mich immer habe und somit auch nie enttäuscht, verletzt oder verlassen werden kann. damit steh ich im klaren vorteil zu denjenigen, die bescheuert genug sind, nicht sich selbst sondern andere zu lieben. ihr seid ja nur wegen meinem seelenheil neidisch. (und selbst der konter war jetzt langweilig und vorhersehbar.) abgesehen davon: pf, mir doch egal, das ist mein blog, hier poste ich, was ich will und wenn das heute ein selbstorträt ist oder morgen das 2 girls 1 cup-video. so. haha. bam, jetzt seid ihr ruhig!
sonst fällt mir so jetzt nichts mehr so wirklich ein. entschuldigt die ignorierung von groß- und kleinschreibung, aber während ich hier schreibe, sitze ich mit dem laptop im bett und hab schlicht und einfach keine lust, drauf zu achten. ich bin grad so im schreibe-flow gewesen.
auf die gefahr hin, dass ich mir mit der erklärung ins eigene fleisch schneide, mich morgen wieder dafür schäme und ich noch mehr angriffsfläche für die ~hater~ biete (falls sich das einer überhaupt durchliest), poste ich den ersten sozusagen "richtigen" blogeintrag. yes.
schlusswörter: nehmt mich nicht so ernst, nehmt euch nicht so ernst, dann werden wir bestimmt irgendwann beste freunde und sämtliche missverständnisse sind passé.
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